Biografie
Ernst Heimes ist 1956 in Cochem-Cond an der Mosel geboren und dort aufgewachsen. Er lebt als Schriftsteller in Löf, einem kleinen Moselort zwischen
Cochem und Koblenz. In der Koblenzer Altstadt betreibt er seit 1983 die Buchhandlung Heimes.
Bekannt wurde Ernst Heimes, der seit Mitte der 70er Jahre schreibt und veröffentlicht, mit dem Buch „Ich habe immer nur den Zaun gesehen", 1992.
Es folgten die Bücher „Jude in Lehmen“ 1993; „Schattenmenschen" 1996; „Die Nacht geht Farben holen", 1998; „Das Ziel unserer Sehnsucht ist weit", 2004; „Moseltalbrücke", 2009; Mirjam Ghettokind, 2011
Heimes verfasste die Schauspiele:
- Schatten von Menschen, Schauspiel 2004 (Uraufführung: 24. Sept. 2005 durch das Koblenzer Jugendtheater)
- Mirjam Ghettokind, Schauspiel über das Ghetto Theresienstadt und die Kinderoper „Brundibar", Uraufführung durch das Koblenzer Jugendtheater im August 2011.
Vortrags- und Lesereisen führten Heimes unter anderem ins europäische Ausland sowie nach Israel und Palästina.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit trat er in den Jahren 1988 bis 2001 mit wechselnden Kabarettprogrammen in ganz Deutschland auf. Davon
viele Jahre mit dem Kabarettisten Andreas Klein in der Kabarett-Formation „Rohr verstopft".
Ernst Heimes erhielt für sein Schaffen verschiedene Stipendien und Auszeichnungen. Im Jahr 2003 war er unter den acht Besten beim Koblenzer Literaturpreis. Er ist seit 1999 Kulturpreisträger des Landkreises Mayen-Koblenz - forum artium plaudit.
Seit 2005 ist Heimes Mitglied im Kunst- und Kulturbeirat für Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz.























